Ein Tag bei der Deutschen Flugsicherung

Der 6. Recruitingday der Deutschen Flugsicherung, kurz DFS, stand heute an und meine Familie und ich waren dabei.

Mein Bruder und ich haben uns Vorträge angehört und Führungen mitgemacht. Außerdem durften wir uns die Simulatoren in Aktion sehen, mit denen die Azubis ihren Job schrittweise erlernen. Der Beruf des Fluglotsen ist wahnsinnig spannend und noch viel interessanter als ich sowieso schon angenommen hatte. Ich wusste einfach nur sehr wenig darüber bevor ich dort heute war.

Als Fluglotse kann man im Tower sitzen, wo man meistens auch in Sichtkontakt mit dem Flugzeug ist und bei den Starts und Landungen mit den Piloten kommuniziert. Wenn das Flugzeug nach dem Start den Sektor verlassen hat, dann kommt es ins untere Flugfeld, für das wieder andere Lotsen zuständig sind und über 25.000 Fuß bewegt sich die Maschine dann im oberen Flugfeld. Die beiden letztgenannten Lotsenarten sitzen nicht im Tower, sondern in einem Zentrum wie dem in Langen, wobei das in Langen das größte ist in Deutschland. Lukas konnte sich die Simulation für die Towerlotsen angucken und ich für die anderen beiden. Das fand ich das Spannendste an dem heutigen Tag, da man wirklich den Azubis über die Schulter gucken konnte und alles erklärt bekam. Wusstet ihr, dass die Lotsen kein normales Englisch mit den Piloten und anderen Lotsen reden, sondern Flight Frasology? Also in Frasen wird gesprochen und damit es nicht zu Irrtümern oder Missverständnissen kommt wird das TH nicht richtig ausgesprochen und man sagt Reduce Speed statt Decrease Speed, da Increase Speed sich zu ähnlich anhört. Es sind solche vielen Kleinigkeiten, die uns gezeigt und wahnsinnig echt nahegelegt wurden.

Da muss man sich einfach bewerben und es versuchen!

 

Danach habe ich noch den Abend mit diesen beiden Mädels genossen :)


Kommentar schreiben

Kommentare: 0